Johannisbeere „Rosa Helene“


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*by eni (owl)*

Was für eine wunderbare Jahreszeit. Alles grünt und blüht und die ersten Früchte reifen an Bäumen und Sträuchern. Ich bin ein großer Beeren-Fan, Himbeere, Brombeere, Taibeere, Stachelbeere und einige mehr, ziehen mich immer sehr an, weil sie frisch und lecker sind. Nicht vergessen möchte ich die Johannisbeere, die in unterschiedlichen Farben und Geschmacksrichtungen wächst. Seit letztem Jahr kenne ich die Johannisbeeresorte „Rosa Helene“. Und genau die möchte ich heute vorstellen, denn man kann einiges mit ihr machen: Marmelade, Kuchen, Torten, Verziehrung von Eis oder Pudding, Verwendung in der Wein- oder Saftherstellung, oder man isst sie einfach frisch gepflückt vom Strauch. HMMM…

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Johannisbeeren sind im Allgemeinen sehr gesund und enthalten viele positive Inhaltsstoffe, beispielsweise Kalzium, Kalium, Magnesium, Fruchtsäuren, Eisen, verschiedene Ballaststoffe sowie Vitamin C. Diese Kombination soll einen harntreibenden und entzündungshemmenden Effekt haben, den Cholesterinspiegel senken und beruhigend wirken.

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Bei „Rosa Helene“ handelt sich um eine alte und seltene Sorte. Laut Webseite des Pflanzenlieferanten soll die Mutterpflanze aus einem alten Garten in Danzig kommen.

Die Früchte sind hell mit rosa Marmorierung. Geschmacklich sind sie sehr frisch, nicht zu säuerlich, sondern lieblich und einfach köstlich. Die Sorte ist selbst fruchtbar und wächst schnell. Insgesamt kann sie bis zu 2 Metern hoch werden. Sie möchte nur wenig beschnitten werden. 

Die Früchte reifen zwischen Juni und August, ich konnte schon ernten. Sie steht getopft auf der Terrasse, hat vormittags volle Sonne, ab 15 Uhr Schatten. Je mehr Sonne sie bekommt, desto süßer werden die Früchte. Sie wird täglich gegossen und sollte nie zu trocken werden – besonders während sie blüht oder sich die Früchte bilden – da die Wurzeln nicht sehr tief reichen. Ein wenig Dünger ab und zu stärkt die Johannisbeere und hilft, den Ertrag zu verbessern. Genau das wollen wir ja!

Durch die Wuchsart des Strauches ist dies auch ein guter Sichtschutz und zaubert ein wenig Grün auf euren Balkon oder in den Garten. Im Winter wird der Topf ein wenig eingewickelt, aber die Pflanze gilt als winterhart, hier ist das die reine Sorge und ein wenig Extra-Pampering. Die Blätter lässt die Pflanze in der kalten Jahreszeit fallen.

Lange lagern sollte/kann man die Früchte nicht, aber sie lassen sich gut einfrieren.

Wer also Johannisbeeren mag und mal eine andere Sorte pflanzen möchte, ist mit der „Rosa Helene“ gut beraten. Bestellt habe ich sie online bei der Raritätengärtnerei Manfred Hans.* Der Service war großartig, es ging schnell, die Pflanze war in Ordnung und trägt nun Früchte.

Welchen Obst- oder Gemüse-Tipp zum Selbstanbau habt ihr?

Euch einen friedlichen Sommertag!

eni.

* „Rosa Helene“ wurde selbst bestellt und bezahlt, meine Meinung ist – wie immer – ehrlich und unbeeinflusst.

 

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